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CDU gefährlicher als Nazis? Nachtrag und Bitte (Update)

Auf einer Mailingliste reagierte einer der Auslöser für meine gestrige Ansage und ich würd meine Antwort gern über die ML hinaus hier im Blog verewigen. Neben vielen anderen Dingen wurde mit

Hier in [...] spielt die NPD keine Rolle. Meist melden die sich nicht mal zur Wahl an. Und ihre Inhalte finden keinen Einfluß in der Gesamtwahrnehmung. Es gibt vielleicht ein paar Spinner die verkorkster Meinung sind. Eine akute Gefahr für die Demokratie sind die nicht.

erklärt, warum man den meine Ansage auslösenden Vergleich machte und die CDU für gefährlicher hält/hielt als die NPD oder Nazis. Meine (fürs Blog leicht redigierte) Antwort:

Bitte versteh, das Euer Städtchen zwar sicher hübsch aber kein Maßstab für die Gefährlichkeit von NPD, Nazis, Rassisten oder sonstigen Menschenfeinden in dieser Gesellschaft ist. In MV gibt es "national befreite" Dörfer (Google: Jamel), in Mittelsachsen müssen Fußballspiele der 7. Liga(!) verlegt werden, weil die Sicherheit vor Nazis nicht gewährleistet werden kann.

Es lässt sich sehr leicht von "Nazis sind kein echtes Problem" reden, wenn "die einzigen Nazis in der Gegend über 70 und in der CDU sind", wie ich schonmal schrieb. Nazis und Rassisten aber *sind* ein gesamtgesellschaftliches Problem und auch wenn es nicht unsere einzige Aufgabe und vielleicht auch nicht die wichtigste ist, ist es dennoch unsere Aufgabe die in Programm, Satzung und anderen Stellen niedergelegten Werte, Ideale und Grundsätze umzusetzen.

Dazu gehört auch, das wir uns eben nicht hinstellen und sagen "Die CDU ist gefährlicher als Nazis" und Nazis damit um mehrere Lichtjahre verharmlosen. Das mag in einem genügend kleinen Kosmos unter Umständen je nach Thema formal zwar nicht völlig falsch sein, die damit gesendete politische Botschaft an Piraten außerhalb dieses glücklichen Klinkerklunkerlandes, Interessenten, Wähler und auch die Medien ist allerdings fatal.

Ich hab in dem Punkt nur eine Bitte: Denkt in eurem lokalen Kontext "was ihr wollt", engagiert Euch gegen die Politik der CDU, macht bessere und geilere Politik, macht was für Euch am Besten ist und passt.

Aber bitte habt die Sensibilität und Empathie, das ihr Piraten aus anderen Gegenden, mit echten Naziproblemen, keine "Nazis sind nicht so schlimm, habt Euch nicht so"-Knüppel zwischen die Beine werft.

Dann wäre schon viel(en) geholfen.

Vielleicht hilft diese, etwas weniger aufgeregte Antwort beim Verständnis meiner Position und warum ich und andere sich immer so aufregen.

UPDATE: Ich habe auf der Mailingliste zu obigen Text eine Antwort erhalten. Der Kernsatz zum Schluß ist

So sollte mein etwas unvorsichtig gesendeter Satz bitte nicht verstanden werden. Dürfte mittlerweile klar sein.

Ich halte das für ein versöhnliches Ende der Debatte mit ihm und danke dem Ursprungsautor, das er die Einsicht aufbrachte, die Problematik seines Vergleichs zu erkennen.

<a class='FlattrButton' style='display:none;' title='CDU gefährlicher als Nazis? Nachtrag und Bitte (Update)' data-flattr-uid='16436' data-flattr-tags='' data-flattr-category='text' data-flattr-language='de_DE' href='http://tarzun.de/archives/448-CDU-gefaehrlicher-als-Nazis-Nachtrag-und-Bitte-Update.html'> Auf einer Mailingliste reagierte einer der Auslöser für meine gestrige Ansage und ich würd meine Antwort gern über die ML hinaus hier im Blog verewigen. Neben vielen anderen Dingen wurde mit Hier in [...] spielt die NPD keine Rolle. Meist melden die sich nicht mal zur Wahl an. Und ihre Inhalte finden keinen Einfluß in der Gesamtwahrnehmung. Es gibt vielleicht ein paar Spinner die verkorkster Meinung sind. Eine akute Gefahr für die Demokratie sind die nicht. erklärt, warum man den meine Ansage auslösenden Vergleich machte und die CDU für gefährlicher hält/hielt als die NPD oder Nazis. Meine (fürs Blog leicht redigierte) Antwort: Bitte versteh, das Euer Städtchen zwar sicher hübsch aber kein Maßstab für die Gefährlichkeit von NPD, Nazis, Rassisten oder sonstigen Menschenfeinden in dieser Gesellschaft ist. In MV gibt es &quot;national befreite&quot; Dörfer (Google: Jamel), in Mittelsachsen müssen Fußballspiele der 7. Liga(!) verlegt </a>

CDU gefährlicher als Nazis? Kurze Durchsage.

Zusätzlich zu den in den letzten Tagen wieder auftauchenden, so schmerzhaft üblichen, rechtsauslegenden "Einzelfälle" (ein Pirat will Holocaustleugnung erlauben, der nächste zeigt Parteifreunde an, weil die sein "die Mehrheit der Juden [will] die gesamte Welt für ihre Interessen opfern" untergut finden) tauchten heute zwei Statements von Piratenvorständen auf, die der Meinung sind, das "CDU für unsere Demokratie weit gefährlicher ist als Nazis".

Also.

Beginn der Durchsage.

Seit 1990 sind knapp 140 Menschen von Nazis ermordet worden. Diese Menschen sind jetzt tot und können nicht mehr Abends nach Hause zu ihren Lieben gehen. Das ist im Vergleich zu vielen Dingen, die einem so das Leben vermiesen können, ne ziemlich endgültige Sache. Ja, wir finden Politik der CDU Scheiße. Ja, wir wollen das anders, besser machen. Aber dennoch: Die CDU zieht nicht durchs Land und ermordet Menschen. Die CDU steht für eine Politik, die wir ablehnen. Aber. Die. Politik. Der. CDU. Ermordet. Keine. Menschen.

Ist das bis hierhin klar?

Ich werde, und das versteht bitte als glasklare Ansage für den Fall meiner Wahl in den Bundesvorstand der Piratenpartei, weiterhin dafür einstehen, das nach außen und innen klar wird, das in der Piratenpartei kein Platz für Nazis, Nazifans, Holocaustleugnungserlaubenwoller, Rassisten, Antisemiten und sonstige Vertreter jeglicher gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist und diese Position sowohl nach innen als auch nach außen deutlich vertreten.

Wir haben in gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/wiki.piratenpartei.de/Satzung#.C2.A7_1-Name.2C_Sitz_und_T.C3.A4tigkeitsgebiet']);" href="https://wiki.piratenpartei.de/Satzung#.C2.A7_1-_Name.2C_Sitz_und_T.C3.A4tigkeitsgebiet" target="_blank">Satzung und Programm glasklare und deutliche Positionen gegen Faschismus und Rassismus und ich werde dafür eintreten, das sich das Handeln dieser Partei, ihrer Mitglieder, Beauftragten sowie Amts- und Mandatsträgern daran orientiert und ein entsprechendes Handeln einfordern. Ich werde innerhalb des zur Verfügung stehenden Gestaltungsrahmens mein Möglichstes tun, um menschenfeindlichen Bestrebungen keinen Fußbreit Platz zu lassen.

Wer damit nicht klarkommt, von dem möchte ich nicht gewählt werden.

Ende der Durchsage.

<a class='FlattrButton' style='display:none;' title='CDU gefährlicher als Nazis? Kurze Durchsage.' data-flattr-uid='16436' data-flattr-tags='' data-flattr-category='text' data-flattr-language='de_DE' href='http://tarzun.de/archives/447-CDU-gefaehrlicher-als-Nazis-Kurze-Durchsage..html'> Zusätzlich zu den in den letzten Tagen wieder auftauchenden, so schmerzhaft üblichen, rechtsauslegenden &quot;Einzelfälle&quot; (ein Pirat will Holocaustleugnung erlauben, der nächste zeigt Parteifreunde an, weil die sein &quot;die Mehrheit der Juden [will] die gesamte Welt für ihre Interessen opfern&quot; untergut finden) tauchten heute zwei Statements von Piratenvorständen auf, die der Meinung sind, das &quot;CDU für unsere Demokratie weit gefährlicher ist als Nazis&quot;. Also. Beginn der Durchsage. Seit 1990 sind knapp 140 Menschen von Nazis ermordet worden. Diese Menschen sind jetzt tot und können nicht mehr Abends nach Hause zu ihren Lieben gehen. Das ist im Vergleich zu vielen Dingen, die einem so das Leben vermiesen können, ne ziemlich endgültige Sache. Ja, wir finden Politik der CDU Scheiße. Ja, wir wollen das anders, besser machen. Aber dennoch: Die CDU zieht nicht durchs Land und ermordet Menschen. Die CDU steht für eine Politik, die wir ablehnen. Aber. Di </a>

Piraten – der große Sex-Report (Repost)

Prolog: Auf jetzt.de wurde von "alf '@siegstyle' frommer" gestern ein (mäßig witziger, sei es drum) Text eingestellt. Heute morgen wurde er von jetzt.de depubliziert, weil "einer der Abgebildeten" gegenüber jetzt.de "unter Berufung auf das Urheberrecht" meinte, das "dieses Bild zu entfernen" (Zitate: alf frommer, per Mail). Alle Fotos (bis auf eines, welches ich bei meinen Recherchen nicht finden konnte) sind allerdings offenbar Pressefotos oder anderweitig öffentlich zugänglich. Ich veröffentliche den Text bei mir erneut, alle Bilder sind von der Originalquelle "embedded", die Quellen verlinkt und Urheber/Lizenz, wo bekannt, im Gegensatz zum Originalartikel ergänzt.

Piraten – der große Sex-Report

Die Piraten sind die sexieste Partei Deutschlands. Millionen wollen sie wählen und zwar nur wegen der Form und weniger wegen den Inhalten. Sie sind im Grunde die 90-60-90 Blondine unter den politischen Bewegungen (mit dem Hintern): Ziemlich hoher Sex-Appeal, aber sie sollten besser den Mund nicht aufmachen. Einige unter dem Piraten wie „Mister Talkshow 2012“ Christopher Lauer haben dies verstanden: Auf Fragen antworten sie gar nicht. Denn sie wissen: Inhalte sind extrem unsexy. Wer will schon genau wissen, wie das mit der Finanzkrise wirklich funktioniert, oder was man für hässliche Schlecker-Mitarbeiterinnen machen könnte. „Es gibt doch auf RTL2 die Sendung „Extrem schön“ – da können die sich doch jetzt umoperieren lassen“, so ein Parteisprecher, der lieber ungenannt bleiben will.

Kein Wunder, dass nun ein Sexismus-Skandal die Partei erschüttert. Schließlich sind die Piraten bekannt für ihre vielen sehr sehr hübschen Frauen. Und für Männer, die wissen, wie man mit Frauen umgeht. Also den Frauen, die man auf Youporn und anderen Seiten so findet. Zeit also für den großen Sex-Report der Piraten.

(Den Verweis auf das ursprünglich eingebundene Foto habe ich nach einem freundlichen Telefonat und der Schilderung nachvollziehbarer Gründe entfernt. Die Wahrnehmung von Urheber- oder anderer Rechten sind nicht der Grund. Spart Euch den Shitstorm, der Grund ist plausibel und es nicht wert, weiter nachzukarten)
Piraten Menstrip-Gruppe „The Nude Nerds“ vor ihrem legendären Auftritt in der Stadthalle Offenbach.



Ungläubiger Jubel nach der Bekanntgabe, dass ein männlicher Pirat Sex gehabt haben soll.
(Bildquelle, (c) DAPD)

Gerwald C64 Brunner

Gerwald macht mit diesem Blick gerne transgeschlechtlich wuschig. (Bildquelle, (c) unbekannt)

Der Johnny Depp der Piraten. Er sagt von sich selbst das er bi-sexuell ist: „So habe ich mehr Chancen sowohl bei Männern, als auch bei Frauen abzublitzen.“ Clever. Neben seiner Tätigkeit als Arbeitsbiene der Berliner Piraten im Abgeordnetenhaus, kuratiert er – fleißig wie eh und je – auch das Steglitzer Körbemuseum in der Maquis-de-Sade-Straße 11. „Ich habe in meinem Leben schon so viele Körbe gesammelt, da wollte ich mal was draus machen.“ Seine Mutter hilft ihm bei der Dekoration. „Sie hat da einfach ein Händchen für, genau wie in meiner Wohnung“, so der Pirat.

Julia Schramm
Würden Sie dieser Frau die Domain www.beate-uhse.ork abkaufen? (Bildquelle, (c) picture alliance / dpa)

Julia hat sich bei den Piraten konsequent raufgeschlafen: „Als ich einpennte lag ich auf dem Sofa, als ich aufwachte in meinem Hochbett“, so die zweitattraktivste Piratin nach Sebastian Nerz. Sie ist die Tochter des Eisläufers Norbert Schramm, daher dreht sie auch gerne privat Pirouetten. „Da wird einem so schön schwindlig.“ Als einer dieser weltverbesserischen Neo-FeministInnen legt sie Wert auf das große „I“: SexIsmus wird bei mir so geschrieben.“ Julia ist extrem organisiert: „Sex habe ich nur an ungeraden Tagen, meine Heilerin meinte, da kann man nicht schwanger werden.“ Da wünschen wir Julia viel Glück mit der Familienplanung.
Michael Hilberer

(im Original verwendetes (dapd-)Bild nicht online gefunden)

Pst! Nicht hupen: Michael träumt von Kati Kramp-Karrenbauer.

Michael war schon immer ein Träumer. „In meiner persönlichen World of Warcraft Version haben sich alle lieb: da knutscht ein Ork auch mal mit einer Hobbit-Frau.“ Er selbst sich mehr als Zauberer: „Gerne würde ich Liebe herbei zaubern, die ist wichtiger als Sex,“ so der saarländische Abgeordnete der Piraten. „Eine Ehe ist wie eine Koalition, manchmal bleibt man auch zusammen, selbst wenn man sich nichts mehr zu sagen hat.“ Für das nächste Jahr hat er sich viel vorgenommen: „Ich würde gerne eine Elbin kennen lernen.“ Unbestätigten Medienberichten nach, soll er schon ein virtuelles Auge auf Kati Kramp-Karrenbauer – Chatname: Galadriel – geworfen haben.

Marina Weisband.
Pin-up-Girl nur bei Pinterest (Bildquelle, Foto: Markus Wächter)

Alle unter die Schreibtische mit den Computer-Arbeitsplätzen: SEXBOMBENALARM! Marina ist die Marylin Monroe der Aufsteiger-Partei. „Also aufsteigen im politischen Sinne, nicht in einem irgendwie anders konnotierten Kontext.“ Der politischen Geschäftsführerin ist es wichtig, dass Sachfragen im Vordergrund stehen und „nicht ihr geiler Arsch“ (Zitat: Pirat der anonym bleiben will). „Sexismus hat in unserer Partei keinen Platz, dafür fehlen einfach die Frauen.“ Überhaupt haben die Piraten Geschlechtertrennungen hinter sich gelassen. „Während des letzten Bundesparteitags in Offenbach war jeden Tag gemischte Sauna.“ Bilder, die man sich gar nicht vorstellen will.
Stephan Urbach
So Fetisch wie er aussieht, ist er gar nicht. (Bildquelle, Photo: Ole Reißmann, Lizenz: CC-BY-NC-SA)

Tzzzzzzzzzzzzz. HOT! Stephan ist der personifizierte arabische Frühling. „Das ist die schönste Jahreszeit, da bekommt man richtig viel Lust – auf transsexuelle Streifenhörnchen“, so freimütig der Mitarbeiter der Berliner Piraten, der zum Bundestag kandidieren will. „Ich will etwas Farbe in den Bundestag bringen, schließlich sitzen da fast nur alte unsexy Typen wie Peter Altmaier rum.“ Stephan „bläst“ zum Angriff: „Nächstes Jahr will ich ein Stephan Urbach Parfüm herausbringen, Duftnote: Arabic Spring. Eines ist ihm wichtig: „Pour Homme und Pour Femme.“

Pirates from all over the world meet in Prague at the Pirate Parties International conference 2012

PPI Conference Prague 2012

On April 14th and 15th Prague will be the capital of Pirate Parties. Representatives from more than 20 countries will meet for the Pirate Parties International (PPI) General Aseembly 2012 in Czech Republic.

During this conference, the General Assembly – the highest body of the PPI – will decide upon the admittance of new members to the PPI, elect a new board and discuss and vote on amendments to the PPI statutes. In addition there will be an open space and a parallel session for discussions about the forming of a Pirate Party Europe/EU.

Ivan Bartos, Chairman of the organizing Czech Pirate Party, says: “This is one of the most important Pirates meetings in a year. We are proud that we can host it in Prague. Pirates from all over the world will be able to address the challenges of the twenty-first century for which other political parties only living in the analog world look for answers in vain.”

The highlight of the conference will be the speeches by

  • Amelia Andersdotter (Pirate Party Sweden Member of European Parliament),
  • Laurence Vandewalle (Political advisor at European Parliament for the Greens/EFA group),
  • Cory Doctorow (Writer, blogger, journalist, co-editor of Boing Boing and well known anti-copying-monopoly fighter),
  • Fabio Reinhardt (Pirate Party Member of Berlin Parliament),
  • Rick Falkvinge (founder of the first Pirate Party in Sweden).

“The Pirate movement is spreading rapidly – there are currently Pirate Parties in nearly 50 countries all over the world. Pirate Parties are more than national political actors, we are a global political and social movement!” says Lola Voronina, Chief Administrative Officer of PPI. “The PPI conference 2012 is the perfect opportunity to prepare future international campaigns and exchange Pirate ideas. After all – ‘Sharing is caring!”

Interested persons can follow the PPI conference via live stream at http://www.pirate-streaming.net/?page_id=93&id=206

Representatives of the press are welcome to join the conference. Please register as “Press” here: https://ppiga.pirati.cz/ The timetable and further information about the conference can be found here: http://int.piratenpartei.de/PPI_Conference_2012

For questions about the PPI Conference 2012 please contact

  • Lola Voronina, Chief Administrative Officer, Pirate Parties International, +420 608 504 570
  • Mikulas Ferjencik, Vice-President, Czech Pirate Party, +420 737 943 770

-
The Pirate Parties International (abbreviated PPI) is a non-governmental organisation (NGO) that exists to help establish, to support and promote, and to maintain communication and co-operation between Pirate Parties around the world. It was officially founded in 2010 during the Brussels conference from April 16th to 18th.

http://www.pp-international.net/

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Piratenpartei Kreis Soest - 7. April 2012 - 19:16

Piratentools – Ein Überblick

Wie arbeitet die Piratenpartei? Wie und wo kann ich mitmachen, auch wenn ich kein Mitglied bin?

Hier ein Überblick über die von uns verwendeten Tools und Ansprechpartner bei Fragen.

Mailinglisten

Ob aktuelle Informationen oder Diskussionen. Mailinglisten sind unser Hauptkommunikationsmittel. Jeder kann eine Liste abonnieren und bekommt dann eine Zusammenfassung, oder einzeln jede E-Mail zugeschickt und kann darauf antworten.

Im Kreis Soest haben wir 3 Mailinglisten eingerichtet.

Zur Hauptmailingliste (Diskussionen, keine Beschränkungen)

Zur Informationsliste (Nur Ankündigungen z.B. zu Treffen)

Zur Vorstandsliste (Nur Leserechte, Diskussionen auf der Hauptmailingliste)

Eine Übersicht über alle Mailinglisten gibt es im Wiki -> Mailinglisten der Piratenpartei

Das Wiki

Wie bei Wikipedia kann im Wiki der Piraten jeder mitmachen. Voraussetzung ist das man sich dort angemeldet hat. Im Wiki findet sich im Prinzip alles. Beispiel: Übersicht über vorhandene Arbeitsgruppen oder auch eine Liste der Kommunikationsmittel der Piraten.

Zum Wiki
Anmeldung

Piratenpads

Im Pad kann man in Echtzeit mit anderen an Texten arbeiten. Wir nutzen dies z.B. zur Koordination des Wahlkampfes im Kreis Soest oder für die Protokolle des Vorstandes. Die Pads sind in der Regel öffentlich. Wer mitmachen möchte braucht aber einen Account, wenn nicht anders angegeben.

Dieser kann hier angefordert werden.
Link zum Pad der Piraten Soest -> kv-soest.piratenpad.de

Mumble

Mumble ist eine Sprachkonferenzsoftware die von uns für Sitzungen im Vorstand, von Arbeitsgemeinschaften oder für allgemeine Diskussionen genutzt wird.

Eine ausführliche Anleitung ist im Wiki der Piratenpartei zu finden -> How-To Mumble

Social Networks

Neben unserer Webseite findet man uns in diversen sozialen Netzwerken. Die Piratenpartei Kreis Soest bei:

Facebook
Twitter
Google+

Man muss aber nicht bei diesen Netzwerken aktiv sein um aktuelle Informationen rund um die Piraten im Kreis Soest zu bekommen. Es reicht auch vollkommen unserer Mailingliste oder Webseite zu folgen.

Kontakt

Ihr könnt:

- Unser Kontaktformular nutzen
- Einen Vorstand kontaktieren

..eines der Tools oben nutzen oder einen Kommentar auf unserer Internetseite hinterlassen.

Herr Beck kann nicht schlafen

Kurt Beck kann nicht schlafen und es geht im dreckig. Sagte er dem Kollegen Lauer kürzlich bei Maybrit. Weil er eine ganze Nacht telefonierte und die "Schlecker-Frauen" (jetzt mal ehrlich: da arbeiten doch nicht wirklich ausschließlich Frauen und wie arschloch ist es, dann von "Schlecker-Frauen" zu sprechen?) wegen eines Vetos der FDP doch nicht retten konnte und die jetzt stempeln gehen müssen.

Herr Beck ist Mitglied einer Partei, die in ihrer Regierungsverantwortung die "HartzIV-Gesetze" einführte und Mitglied einer Regierung (Er, stolz: "5x wiedergewählt!") die dem im Bundesrat zustimmte (citation needed, ich bin aber zu faul zum suchen). Herr Beck kann nun nicht schlafen, weil die Schleckerianer nun ALGI beziehen und sich alleine/mit Hilfe des Arbeitsamtes, Verzeihung, der Arbeitsagenturen, neue Jobs suchen müssen.

Lieber Herr Beck: Wo ist denn das Problem? Was ist denn das Schlimmste was den Leuten passieren kann? HartzIV? Haben Sie selber eingeführt, muss doch voll knorke und sozial sein. Und nur gerechtfertigt, das man der ARGE-Mitarbeiterin (ja, es ist hier auch arschloch auf Frauen zu typisieren, aber ich bin so wütend, ich verzichte sogar aufs korrekte Gendering) erklären darf, warum man 3 Monate vor Antragstellung ein Kleindungsstück für 19€ auf eBay vertickte.

Herr Beck. Ich musste mich nackig machen. Vor völlig fremden Personen. Meine damalige Lebensgefährtin (und jetzige Frau) musste nach dem Tod ihrer Mutter und dem Abbruch ihrer Ausbildung während der Schwangerschaft HartzIV beantragen und plötzlich war ich mittendrin. Weil ich der Vater unseres Kindes bin und wir zusammenwohnten. Ich musste auf der ARGE die eBay-Verkäufe meiner alten Fußballtrikots erklären.

Und die Spaßüberweisungen "Für sexuelle Gefälligkeiten". Ich musste meinen Arbeitgeber um eine Gehaltsbescheinigung bitten. Meinen Vermieter um eine Aufstellung von Heiz- und Nebenkosten. Alle wußten plötzlich, das ich plötzlich ein Bittsteller war und Brosamen vom Staat erbettelte. Wissen Sie, was das für ein Gefühl ist? Es ist ein verficktes Scheißgefühl! Und nein: SIE wissen es NICHT.

Und seit Jahren müssen Millionen Menschen sich dieser Erniedrigung aussetzen, die *Sie*  mit beschlossen und eingeführt haben (und wenn sie der einzige "SPDler gegen HartzIV" gewesen sein sollten: Mir doch wurscht, mitgehangen, mitgefangen). Und jetzt stellen (ok, setzen) sie sich in ein gemütliches Fernsehstudio und blaffen den schnoddrigen Lauer an, das es ihnen schlecht geht.

Das sollte es auch. Aber nicht wegen der 11.000 Schleckermitarbeiter, die nun in das soziale Netz fallen, da sie aufgespannt haben. Sondern wegen der asozialen Scheißpolitik, die sie zu verantworten haben und die Millionen Menschen Tag für Tag in ihrer persönlichen Freiheit einschränkt, sie stigmatisiert und erniedrigt. Dafür sollte es ihnen schlecht gehen. Tag und Nacht. Und ihren Kollegen, die das alles richtig töfte fanden, gleich mit.

Und wissen sie was? Dinge wie Obiges sind der Grund, warum plötzlich 12% der Leute Piraten wählen wollen. Diese komische Einthemen-Internetpartei ohne Programm. Offenbar reicht es schon, einfach mal ehrlich zu den Leuten zu sein. Und plötzlich würden über fünf Millionen Leute Piraten wählen. Und das, wo wir außer dem eher visionären BGE und den weniger bekannten Änderungswünschen an HartzIV grad in der Sozialpolitik keine "Patentrezepte" haben.

Aber wissen sie noch was? Wenn man ehrlich zu den Leuten ist und sie nicht für dumm verkauft: Dann merken die das und deswegen setzen plötzlich so viele Leute Vertrauen in die Piraten, das selbst denen Angst und Bange ob der plötzlichen Verantwortung wird. Die Leute in diesem Land sind nämlich alles andere als dumm und wenn wir mehr auf sie, statt auf eine sich immer mehr abschottende Kaste von Lobbyisten und "Berufs"-Politikern, hören würden, vielleicht wäre diese Gesellschaft eine bessere, angenehmere solche.

Und, wenn ich einmal grad in Schwung bin: Liebe FDP: Ihr seid genau so Scheiße. Ihr, Politiker von Teenagerbeinen an, nie was anderes gemacht (außer mit Mitte 20 erstmal ne Internetbude mit KfW-Mitteln gegen die Wand gefahren) und jetzt stellt ihr Euch hin und meint, der Markt müsse das regeln und der Staat dürfe da nicht eingreifen. Über Kurt Beck kann mich ja wenigstens noch aufregen. Aber eure neoliberale, marktradikale Scheiße kann mal gepflegt sterben gehen, das isses mir nicht mal wert, drüber zu ranten.

Aber selbst Euch wünsch ich, das ihr kein HartzIV mehr braucht, sondern Euch abseits jeglicher Existenzängsten von der FDP verabschieden könnt und Anschlußverwendungen findet.

Ich möchte eine Gesellschaft, an der jeder angstfrei und bedingungslos teilhaben kann.

Sogar FDPler.

<a class='FlattrButton' style='display:none;' title='Herr Beck kann nicht schlafen' data-flattr-uid='16436' data-flattr-tags='' data-flattr-category='text' data-flattr-language='de_DE' href='http://tarzun.de/archives/444-Herr-Beck-kann-nicht-schlafen.html'> Kurt Beck kann nicht schlafen und es geht im dreckig. Sagte er dem Kollegen Lauer kürzlich bei Maybrit. Weil er eine ganze Nacht telefonierte und die &quot;Schlecker-Frauen&quot; (jetzt mal ehrlich: da arbeiten doch nicht wirklich ausschließlich Frauen und wie arschloch ist es, dann von &quot;Schlecker-Frauen&quot; zu sprechen?) wegen eines Vetos der FDP doch nicht retten konnte und die jetzt stempeln gehen müssen. Herr Beck ist Mitglied einer Partei, die in ihrer Regierungsverantwortung die &quot;HartzIV-Gesetze&quot; einführte und Mitglied einer Regierung (Er, stolz: &quot;5x wiedergewählt!&quot;) die dem im Bundesrat zustimmte (citation needed, ich bin aber zu faul zum suchen). Herr Beck kann nun nicht schlafen, weil die Schleckerianer nun ALGI beziehen und sich alleine/mit Hilfe des Arbeitsamtes, Verzeihung, der Arbeitsagenturen, neue Jobs suchen müssen. Lieber Herr Beck: Wo ist denn das Problem? Was ist denn das Schlimmste was den Leuten passieren kann? HartzIV? Haben Sie </a>

Translation of Pirate Codex: Codigo Pirata (Spanish)

This translation was published on http://www.partidopirata.cl/noticias/932-codigo-pirata.html and is also available on our Wiki

1. Los Piratas somos libres. 

Los piratas somos amantes de la libertad, independiente, autónomo, y le desagrada  la obediencia ciega.Representan la autodeterminación informativa y la libertad de opinión. Piratas asumen la responsabilidad que entraña la libertad.

2. Los Piratas respetamos la privacidad. 

Los Piratas protegemos la privacidad. Luchan contra la manía de vigilancia cada vez mayor del Estado y la economía, ya que prohíbe el libre desarrollo del individuo. Una sociedad libre y democrática es imposible sin espacio libre privado y sin ser visto.

3. Piratas somos críticos. 

Los piratas somos creativos, curiosos, y no consentimos el status quo. Nos  oponemos a los sistemas, la búsqueda de puntos débiles y encontrar la manera de corregirlos. Los Piratas aprendemos de los errores.

4. Los piratas somos imparciales. 

Nosotros cumplimos con nuestra palabra. La solidaridad es importante cuando se trata de objetivos colectivos. Los Piratas contrarrestamos la vista gorda-la mentalidad de la sociedad y tomar medidas cuando el valor moral es necesaria.

5. Los Piratas respetamos la vida. 

Los piratas somos pacíficos. Por lo tanto, rechazamos la pena de muerte y la destrucción de nuestro medio ambiente. Piratas apoyamos la sustentabilidad de la naturaleza y sus recursos. No aceptamos patentes sobre la vida.

6. Los Piratas somos ansiosos por el conocimiento. 

El acceso a los resultados de información, educación, conocimiento y científica ha de ser ilimitada. Los Piratas apoyamos la cultura libre y el software libre.

7. Los Piratas somos sociales. 

Los Piratas respetamos la dignidad humana. Nos comprometemos a una sociedad unida en la solidaridad, donde los fuertes defienden a los débiles. Los piratas representan una cultura política de la objetividad y la imparcialidad.

8. Los Piratas somos internacionales. 

Los piratas somos parte de un movimiento mundial. Aprovechamos las oportunidades ofrecidas por Internet y por lo tanto estamos habilitados para pensar y actuar sin fronteras.

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Kaperbrief - Piratenzeitung aus Berlin - 28. März 2012 - 18:40

3. Auflage Kaperbrief Urheberrecht ab sofort lieferbar

Gestern wurden erneut 100.000 Exemplare der Urheberrechtsausgabe gedruckt. Die neue Auflage kann ab sofort wieder unter

https://kaperbrief.org/bestellung/

verbindlich bestellt werden. Auslieferung erfolgt wie letztes Mal gegen Vorkasse. Inhaltlich wurde die Ausgabe aktualisiert. Wir haben nun einen Artikel zu ACTA und zum Leistungsschutzrecht aufgenommen.

Bitte nehmt auch an der Pledgebank Aktion für den NRW-Kaperbrief teil  und informiert andere Piraten, den NRW muss auch orange werden!

http://www.pledgebank.com/kaperbrief-nrw12

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Piratenpartei Paderborn - 26. März 2012 - 21:52

Mit Volldampf in den Landtag

Die Paderborner Piraten haben am Freitag dem 23.03.2012 ihre Direktkandidaten für den Kreis Paderborn gewählt. Für den Wahlkreis 100: Paderborn I (Land) wurde Richard Gösken als Direktkandidat gewählt.CC BY-NC-ND 3.0 Für den Wahlkreis 101: Paderborn II (Stadt) wurde Sabine Martiny als Direktkandidatin gewählt. Die offen gehaltene Wahl fand in der Gaststätte Feuerstein statt. Neben den Piraten und Gästen konnten auch die Besucher der Gaststätte der Wahl beiwohnen. Die Piraten lehnen Hinterzimmerpolitik ab und demonstrieren hierdurch, dass es durchaus möglich ist, offen und transparent für Politik einzustehen. Die Besucher und Piraten konnten den zur Wahl stehenden Kandidaten Fragen zu ihrem Engagement als Direktkandidat stellen. Neben kommunalpolitischen Fragen wurde über das Konzept der Gesamtschulen und des Bildungssystems generell diskutiert. Auch Themen zur aktuellen Landespolitik wurden hier aufgegriffen. Abschließend wurde dann die Wahl der Direktkandidaten abgehalten.
Piratenpartei Paderborn - 21. März 2012 - 21:07

Paderborner Piraten rüsten sich für den Landtag

Die Piratenpartei Paderborn hält am Freitag der 23.03.12 eine Mitgliederversammlung ab.

Eingeladen sind alle Mitglieder der Piratenpartei des Kreises Paderborn.
Auf dieser Mitgliederversammlung werden die Direktkandidaten für die Wahlkreise Paderborn 100 (alle Städte des Kreises) und Paderborn 101 (die Stadt Paderborn) gewählt.

Gäste und Beobachter sind ab 18 Uhr in der Gaststätte Feuerstein in Paderborn herzlich willkommen.
Die Piraten zeigen damit, wie moderne Politik funktionieren kann. Transparenz wird ernst genommen. Jeder Interessierte kann bei der Wahl zugegen sein.

OCCUPY IST

… eine seit dem 15.10.2011 weltweite Bewegung für soziale Veränderung.

… schon am 15. Mai 2011 mit der Bewegung der “Indignados” in Spanien gestartet

(über den Film, das Gespräch hinterher und Stephane Hessel hier)

… eine Mischung aus “Empört Euch” und “Engagiert Euch”, die der alte Resistance-Kämpfer Stephane Hessel für die jungen geschrieben hat und appelliert: “Die Werte des Widerstandes und der Menschenrechte sollten nicht vergewaltigt sondern respektiert werden.”

… Protest in vielen demokratischen Ländern: Menschen sind gegenwärtig auf den Straßen in Griechenland, Spanien, Slowakei, Russland, Senegal und Portugal

… Bankenkritik: “Banken in die Schranken”

… in Spanien im Parlament: Wie ein Occupy-Aktivist das Parlament aufmischt

… anarchistisch inspiriert: Wer hat Angst vor Anarchismus?

… auch in der Musik angekommen: Wie klingt die Krise?

… die Versammlung von Menschen in Asambleas (Kurzanleitung)

… auch bei Intellektuellen beliebt: Mark Greif – “Occupy- was nun?” (mit Interview)

… Besetzung: 3 einfache Occupy-Regeln

… auch anonym: Anonymous und Occupy: Hinter der Maske

… das Nehmen von öffentlichem Raum (take the square) -  und macht ihn selbst zum Thema: Zutritt verboten!

‎… ein neues 1968, oder eher ein 1848: Mut für Occupy (“Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch”)

… (bitte kommentieren)

Piratenpartei Paderborn - 22. Februar 2012 - 15:32

Die Demokratie darf kein rechtsfreier Raum sein

Am Samstag den 25.02.12 findet in Paderborn die Stopp ACTA Demo statt. Auch die Piratenpartei Paderborn unterstützt diese Initiative. Stopp ACTA erreicht somit auch Paderborn.

Beginn ist um 13:37 Uhr am Hauptbahnhof, die Abschlusskundgebung ist am Rathausplatz vorgesehen. Auf Facebook http://www.facebook.com/events/255470531194952/ haben sich mittlerweile mehr als 1000 Menschen als Teilnehmer registriert. Auch sind laut Aussage der Polizei, die Guy Fawkes Masken bis auf Widerruf, geduldet.

Die Kundgebung am Rathausplatz wird durch mehrere Redner unterstützt und soll auch durch ein freies Mikrofon erweitert werden. Die Anlage dazu hat uns freundlicherweise Mobiler Krach, zur Verfügung gestellt.

Diese Demo wird von einem breiten Bündnis von Bürgern, Parteien und Nichtregierungsorganisationen, unterstützt. Das Team besteht hauptsächlich aus jungen Menschen, die keiner Partei angehören und Vertretern der Paderborner Parteien, die die Gruppe bei ihrem Vorhaben unterstützen. Die Organisatoren haben sich unter den Namen Kollektiv Libertas (lat. Freiheit) zusammengeschlossen. Laut eigenen Aussagen stehen sie ein, für das Gute in der Welt. Und ihre Grundsätze sind,- Freiheit, Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Leben.

Zu den Unterstützern der Demonstration gehören: Attac Paderborn, Anonymous Paderborn, Demokratische Initiative Paderborn (DIP), Die Linke, Grüne, Kollektiv Libertas, Linkes Forum Paderborn, Occupy Paderborn und die Piratenpartei.

Die Piratenpartei NRW hat für diese Demo 2500 Flyer zur Verfügung gestellt. Diese sind durch fleißige Hände, bereits komplett in Paderborn verteilt.

Das “Anti Counterfeiting Trade Agreement” kurz (ACTA), ist ein vorgeblich als Handelsabkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie begründetes Vertragswerk. Es birgt aber, in seiner derzeitigen Form, unzählige Gefahren für die Bürgerrechte und zeigt die bürgerferne Politik der EU-Politiker. Zudem wurde ACTA undemokratisch und hinter verschlossenen Türen verhandelt. Das Aussetzen der Unterzeichnung von ACTA in Deutschland bedeutet nicht, dass die Gefahr der Umsetzung nun vorbei ist. Die EU plant schon mit “Intellectual Property Rights Enforcement Directive” (IPRED) den nächsten Angriff auf die Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit und Bürgerrechte. Kontroverse Punkte, die bei ACTA gestrichen wurden, finden nun, in abgewandelter Form, wieder Zugang bei IPRED.

ACTA oder auch IPRED, können dazu führen, dass es zu einer totalen Überwachung des Internets kommt. Die Gefahr besteht, dass diese Strukturen nicht nur das moderne Internet bedrohen, wie wir es kennen und täglich nutzen, sondern auch den Weg für den Aufbau einer Zensurinfrastruktur bereiten. Es ist durchaus möglich, dass beispielsweise dann sogar Forenbetreiber für die Inhalte Ihrer Nutzer haften. Die freie Meinungsäußerung ist hier in Gefahr.

Piratenpartei Paderborn - 17. Februar 2012 - 10:54

ANTI ACTA – Demo Paderborn

Anonymous News  

Beteiligt euch: http://www.facebook.com/events/255470531194952/

 

 

Leidtragende Griechen: Solidarität und Engagement

Das Parlament in Griechenland hat am 13. Februar 2012 ein neues “Sparpaket” beschlossen, um dadurch eine notwendige Voraussetzung für ein weiteres finanzielles “Hilfspaket” durch die Eurogruppe und den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu schaffen. Gleichzeitig gingen vorher Hunderttausende von Menschen friedlich demonstrierend auf die Straße – und es kam daneben auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Vandalismus und Zerstörung.

Hier einige kurze Impressionen vom 12. Februar abends in Athen:

Nun ein weiterer Blick auf die kleinste Einheit, den Menschen, gegenwärtige Bedingungen in Griechenland, auf Veränderungen im Alltag einzelner Menschen, deren Ängste und Sorgen:

Für einen Job nach Syrien: Ein Händler ohne Laden, ein Ingenieur ohne Arbeit, eine Rentnerin mit Schulden. Die Arbeitslosenquote in Griechenland ist auf über 20 Prozent angestiegen.
“Ich bin froh, wenn ich noch Strom hab”: Lebensmittel tauschen, drei Pullover in der kalten Wohnung tragen und leere Bibliotheken. Drei Griechinnen erzählen von ihrem Alltag unter dem rigiden Sparkurs der Regierung.
Wo die warme Wohnung Luxus ist: In Griechenland sind praktisch alle Lebensbereiche von der Krise betroffen

Beim Schauen der Bilder und Lesen der Worte stelle ich mir Fragen danach, wie Solidarität, Mitgefühl und Engagement in diesem Moment eigentlich aussehen können: Unterschreibe ich eine Online-Petition an den Präsidenten der Europäischen Kommission, in der “Eine Million Unterschriften für Europa” gesammelt werden, gehe ich aus Solidarität demonstrieren, vielleicht unter dem Motto “We are all Greeks” (wie Menschen in Irland am 18.2.), oder trage ich auch ein Schild mit “Solidarität mit den Griechen” oder “Ich hab sogar ein Schild” auf die Straße, wie etwa gestern Menschen in Düsseldorf?

Komme ich mit Menschen ins Gespräch über das, was mich in Zusammenhang mit “Griechenland” bewegt, im Internet, hier vorort? Grabe ich tiefer, erkunde mein eigenes oder auch kollektives Denken, um neue Perspektiven und (Aus-) Wege mit zu unterstützen. Lese ich endlich das Buch über die “Schulden” von David Graeber, einem der Denker und Aktivisten hinter Occupy Wall Street, das der Herausgeber der FAZ in seinem Essay “Und vergib uns unsere Schulden” so gefeiert hat? Beschäftige ich mich mehr mit dem Thema Geldsystem, mit Zins und Zinseszins, tauche etwa ein paar Minuten, 30 Minuten oder auch 60 Minuten in die Welt von Magrit Kennedy ein? Oder schaue ich auch genauer auf die überzeugenden Aktivisten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz, die am 21. April ihre Volksinitiative starten – zur Inspiration, zum Lernen wie es gehen kann, und was erste Schritte sind?

Klar ist mir in jedem Fall, das ich mich nicht nur empören, sondern engagieren will für sozialen Wandel, auf meine eigene Art Teil der so notwendigen Veränderung bin, gemeinsam mit anderen – für mich, dich, uns …

Kaperbrief - Piratenzeitung aus Berlin - 10. Februar 2012 - 12:20

100.000 Kaperbriefe Urheberrecht ausverkauft!

Alle 100.000 Exemplare sind in nur 10 Tagen ausverkauft! Eventuell gibt es noch einige Bestellrückläufer, die dann wieder frei gegeben werden können. Wir danken allen Bestellern!

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Piratenpartei Paderborn - 30. Januar 2012 - 20:36

ACTA, Die neue Gefahr durch Wirtschaft und Bürokraten

ACTA mal kurz erklärt
ACTA “ein weltweites Abkommen” könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren. Es wurde von wenigen reichen Ländern und mächtigen Konzernen ausgehandelt. Und würde einen neuen, nicht gewählten, “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen.
Dieser würde es privaten Intressenten erlauben, alles, was wir Online machen zu überwachen. Und auch drakonische Bußgelder “oder gar Gefängnisstrafen” gegen alle zu verhängen, die angeblich ihren Geschäften schaden.
ACTA würde zunächst die USA, EU und 9 weitere Länder abdecken und dann auf die ganze Welt erweitert werden. Doch wenn wir die EU jetzt zu einem Nein bewegen könnten wir dem Abkommen den Schwung nehmen und es schließlich ganz aufhalten.

Das Europäische Parlament hat die Problematik des Abkommens bereits in einer eigenen Studie zu ACTA, einschließlich seiner schwerwiegenden rechtlichen Mängel, herausgestellt. Diese macht deutlich, dass es “schwierig ist, einen signifikanten Vorteil aufzeigen zu können, den das ACTA-Abkommen den EU-Bürgern über den schon bestehenden internationalen Rahmen hinaus bieten würde”.

Was kann man machen?
Unter http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?copy ist die von Avaaz initierte Online Petition zu erreichen. Bereits mehr als 1 Millionen Menschen haben sich diesen Protest bereits angeschlossen. Ursprünglich war das Ziel von 500.000 Unterschriften anvisiert worden. Und es werden Täglich 100.000 mehr. Macht mit das diese Petition noch spektakulärer in Brüssel überreicht werden kann.

Auch die Piratenpartei NRW plant zum 11. Februar eine ACTA Demo in Düsseldorf.

 

Gefahren für die Meinungsfreiheit und den Zugang zu Kultur

Die Interessen der Rechteinhaber werden Meinungsfreiheit, Datenschutz und anderen fundamentalen Rechten übergeordnet.
ACTA legt die Regulierung der Meinungsfreiheit in die Hände privater Unternehmen, da das Abkommen Dritte, wie zum Beispiel Internet-Provider, dazu verpflichtet Online Inhalte zu überwachen, deren Rolle es nicht ist, über Meinungsfeiheit zu bestimmen.

ACTA könnte den Nutzen des kulturellen Erbes unserer Gesellschaft behindern, da es Strafen und kriminelle Risiken erhöht, sobald man Werke nutzen möchte, deren Eigentümer oder Rechteinhaber schwierig zu identifizieren oder zu lokalisieren sind (sogenannte “verwaiste Werke”).

Die endgültige Fassung des Abkommens, dessen Bedeutung nicht vor der Ratifizierung klargestellt wurde, ist vage und könnte so ausgelegt werden, dass zahlreiche Bürger für geringfügige Vergehen kriminalisiert werden.

Die vagen Formulierungen des ACTA-Abkommens eröffnen den Staaten die Möglichkeit einer Einführung der sogenannten Three-Strikes-Regel oder anderer unverhältnismässiger Maßnahmen, die für wiederholte Urheberrechtsverletzungen die Trennung der Nutzer vom Internet vorsehen.

Das ACTA-Abkommen kann schwerwiegende Auswirkungen haben, wenn es nicht das richtige Gleichgewicht zwischen dem Schutz des Urheberrechts und der Wahrung der Grundrechte einer gesamten Gesellschaft, wie Meinungsfreiheit, den Zugang zu Informationen und Kultur
und Datenschutz, findet.

Die repressiven Verordnungen könnten bedeuten, dass Menschen für das Teilen von Zeitungsartikeln oder das Hochladen eines Videos von einer Party, auf der urheberrechtlich geschützte Musik gespielt wird, bestraft werden. Verpackt als Handelsabkommen zum Schutz von Urheberrechten könnte ACTA darüber hinaus zum Verbot lebensrettender generischer Medikamente führen und den Zugang von Bauern zu Saatgut bedrohen. Und der Höhepunkt ist, dass der ACTA-Ausschuss eine Freikarte zum Ändern seiner eigenen Regeln hätte, ohne jegliche demokratische Kontrolle.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland
Hindernisse für Innovation

ACTA könnte einen abschreckenden Effekt auf Innovationen ausüben. Wenn man bedenkt, dass Innovationen, wie z. B. in der Softwareentwicklung, häufig in rechtlichen “Grauzonen” entstehen, scheint es unvermeidlich, dass das ACTA Abkommen neue digitale und andere industrielle Neuerungen hemmen wird, da Entwickler Angst vor hohen Geldstrafen und strafrechtlichen Maßnahmen in Fällen einer unabsichtlichen Verletzung des Urheberrechts haben müssen.

Härtere Strafen könnten Unternehmensgründer abschrecken, die es sich nicht leisten können, Rechtsstreitigkeiten auszutragen.

Das ACTA-Abkommen kann wettbewerbswidriges Verhalten fördern. Da Internetanbietern rechtliche Verantwortlichkeiten auferlegt werden, werden kleine Internet-Firmen nicht die Kapazitäten aufbringen können, um die rechtlichen Anforderungen erfüllen können, was größeren Firmen einen signifikanten Vorteil verschafft.

Was geschieht momentan?

Das EU-Parlament hat gerade mit dem Ratifizierungsprozess für ACTA begonnen. Ohne dessen Zustimmung würde der Angriff auf die Internet-Freiheit scheitern. Viele Parlamentarier haben sich schon früher gegen ACTA gestellt, doch einige sind unentschlossen.
Es ist erstaunlich das die Regierungen von 80 Prozent der Weltbevölkerung, von den Verhandlungen um das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ausgeschlossen waren. Stattdessen haben ungewählte Bürokraten, eng mit Konzern-Lobbyisten zusammengearbeitet um sich neue Regeln und ein viel zu mächtiges Vollzugsverfahren auszudenken.

ACTA bedenkt nur die Konzerninteressen, diese drängen auf dieses Abkommen, aber das EU Parlament steht noch im Weg. Senden wir den Abgeordneten eine klare Botschaft, sich gegen die Lobbies zu stellen und für Internet-Freiheit einzutreten.

Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie allen davon.

Quellen: Avaaz und Digitale Gesellschaft

“Wir wollen Teil der Lösung sein” – Chile in Deutschland

Chile ist eines der demokratischen Länder, in denen im letzten Jahr eine neue Protestbewegung entstand (weitere Infos hier). Seit Juni 2011 versammelten sich hunderttausende Schüler, Lehrer und Studenten im ganzen Land zu Protesten für bessere Bildung und soziale Veränderung. Lange Zeit demonstrierten sie jeden Donnerstag – und haben inzwischen wohl die Mehrheit der Bevölkerung auf ihrer Seite. Seit November gab es keine Aktionen mehr, doch am letzten Donnerstag wurde wieder eine öffentliche Aktion für kostenlose Bildung durchgeführt und das neue Protestjahr angekündigt.

Der neue Stundentenführer Gabriel Boric und Camila Vallejo, die charismatische, bisherige Studentensprecherin (und “Person of the year 2011“) haben gerade ein Interview unter dem Titel  “Wir wollen Teil der Lösung sein” gegeben, in dem sie auf das vergangene Jahr zurückblicken und über die Perspektiven und Hindernisse der sozialen Bewegung reden. Die New York Times schreibt gerade über Camilla Vallejo: “the 23-year-old Ms. Vallejo has gained rock-star status among the global activist class.”

Eingeladen durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sind die beiden (mit anderen Bildungsaktivisten gemeinsam) vom 28.1. bis 8.2.2012  in Deutschland unterwegs. Hier die Termine ihrer “Wir können die Welt verändern”-Tour:

  • Dresden, 28.1., 10 Uhr, TU Dresden, Hörsaalzentrum
  • Frankfurt am Main, 28.1., 18 Uhr, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Saal
  • Würzburg, 29.1., 18 Uhr, Festsaal über der Burs
  • Saarbrücken, 30.1., 18 Uhr, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Vortragssaal
  • Hamburg, 31.1., 19 Uhr, Uni Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal 1
  • Dortmund, 1.2., 18 Uhr, Rathaus, Saal der Partnerstädte
  • Braunschweig, 2.2., 18:30 Uhr, Gewerkschaftshaus
  • Bremen, 3.2., 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Tivoli-Saal
  • München, 7.2., 19 Uhr, DGB-Haus
  • Berlin, 8.2., 19 Uhr, Audimax der Humboldt-Universität

Hier das Video der Abschlussveranstaltung in Berlin (1:31 min)

Weitere Berichte und Videos dazu:
27.1.12 amerika21.de: Chilenische Aktivisten beginnen Europa-Reise
30.1.12 amerika21.de: Chilenische Aktivisten zu Besuch in Dresden und Frankfurt
31.1. latina-press.com: Podiumsdiskussion der “Bildungsaktivisten” aus Chile in Würzburg

30.1.12 jetzt.de: Die Anführerin der 150.000
30.1.12 spiegel.de: Lehr uns revoltieren, Comandante Camila!
1.2.12 tagesspiegel.de: Das Gesicht des Aufstands
1.2.12 dradio.de: Chilenische Bildungsaktivisten touren durch Deutschland (4:40min)
1.2.12 derwesten.de: Linken-Star Camila Vallejo aus Chile tourt durch Dortmund
2.2.12 zeit.de: Studentenproteste: Revolutionskunde für Anfänger
4.2. faz.net: Camila Vallejo/ Das Gesicht des Kommunismus
7.2. sueddeutsche.de: Das Gesicht der Revolution
8.2. neues-deutschland.de: In Chile entsteht eine neue Bewegung
8.2. fr-online.de: Camila Vallejo besucht Deutschland
9.2. amerika21.de: Chilenische Aktivisten beenden Rundreise in Berlin
9.2. n-tv.de: Die Schöne und die Biester
11.2. derstandard.at: Wie die 23-jährige Camila Vallejo die Mächtigen Chiles herausfordert
10.2. stern.de: Chiles Studentenführerin Camila Vallejo/ Kein Wetter für die Revolution
13.2. dradio.de: Camila Vallejo – das Gesicht der Revolte (7 min)
14.2. taz.de: Chilenin Camila Vallejo: Die Eine aus einer Million

Zur Hintergrundinformation hier die Dokumentation “Chile rising”, die Anfang des Jahres auf Aljazeera ausgestrahlt wurde (englisch, 24 min):

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zuletzt aktualisiert: 14.2.12

Kaperbrief - Piratenzeitung aus Berlin - 3. Dezember 2011 - 18:03

Kaperbrief 1-2012 als bundesweite Ausgabe erschienen

PDF-Ausgabe zum Herunterladen hier

Nach dem äußerst erfolgreichen Einsatz des Kaperbriefs in den Wahlkämpfen des Jahres 2011 mit 12 Ausgaben und einer Gesamtdruckauflage von 420.000 (!) startet die Redaktion eine Reihe von thematischen Piratenzeitungen, die bundesweit eingesetzt werden können und über einen längeren Zeitraum aktuell bleiben.

Start zum Parteitag in Offenbach war eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Urheberrecht, die sich an potentielle Wählerinnen und Wähler richtet und vor allem das Problembewusstsein für diese komplizierte Thematik schärfen soll.

Landesverbände, weitere Gliederungen der Piratenpartei und sonstige Interessierte können den inzwischen gedruckten Kaperbrief Urheberrecht bestellen, wobei die Auflage von 100.000 Exemplaren schon wieder bald vergriffen ist. Der Preis pro Exemplar beträgt unschlagbare 5 Cent.

Spenden kann man auf das Konto der Piratenpartei:

Empfänger: Piratenpartei Deutschland
Konto-Nr.: 7006027900
BLZ: 43060967
Bank: GLS Gemeinschaftsbank
Verwendungszweck: Spende Kaperbrief

Nähere Infos zum Kaperbrief finden sich hier: http://wiki.piratenpartei.de/BE:Kaperbrief

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Kaperbrief - Piratenzeitung aus Berlin - 3. Dezember 2011 - 17:51

Linkliste zur Ausgabe Urheberrecht 1/2012

Seite 2: Die Piraten – Keine Überraschungspartei

Webseite von Angelika Brinkmann: http://www.galaxy-pol.de/

Piratenpartei Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf: http://www.piratenpartei-charlottenburg-wilmersdorf.de/

Seite 3: “Geistiges Eigentum”? – Öffentliche Güter!

 

Seite 4: Wissenschaftler für ein klares Urheberrecht

European Copyright Code http://www.copyrightcode.eu/

Seite 5: Tonaufnahmen auf ewig geschützt?

Flaschenpost http://flaschenpost.piratenpartei.de/

Musikpiraten e.V. http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/

Seite 8: Frei muss frei bleiben!

Kinder wollen singen! http://www.kinder-wollen-singen.de/

Musikpiraten e.V. http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/

Seite 9: Fehlanzeige oder Paradigmenwechsel

netethics Blog von Prof. Dr. Rainer Kuhlen: http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/

Ökonomische Kompetenz der Pirate

Sorge um die Piratenpartei?

Aktionsbündnis “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft”

Seite 10: Was ist falsch am heutigen Urheberrecht?

Blog von Kathi Woitas http://www.woitas.org/

Seite 11:

Flaschenpost http://flaschenpost.piratenpartei.de/

Seite 12: Kapierbrief

http://www.ninapaley.com/

http://www.mimiandeunice.com/

 

 

 

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Piratenpartei Paderborn - 18. November 2011 - 20:49

Digitale Demokratie, Gefahren und Chancen.

Die Meinung der Linkspartei, zum digitalen Demokratie Verständnis

Am Mittwoch dem 16 November fand in der Kulturwerkstatt (PB) ein Vortrag von Halina Wawzyniak (MdB, Berlin) zum Thema Digitale Demokratie statt. Veranstalter war das Linke Forum Paderborn (Parteiunabhängiges Forum mit kulturellen und politischen Angeboten).
Wir berichteten, Freiheit mit einem Klick?

Wann kann man schon ein (MdB) live erleben
Der Gastgeber (Jörg), stellte fest, dass diese Gesprächsrunde, eine Beteiligung an linke Netzpolitik ist.
Kurz vorgestellt wurde Halina Wawzyniak als Expertin der Linkspartei zu digitalen Themen und Christhop Tacke als kritischer Moderator und Experte digitaler Themen der Piratenpartei.
Jörg stellte daraufhin fest, dass dieses eine parteiliche Moderation wäre.

Was gibt es denn so in Berlin?
Halina fing mit einer privaten Vorstellung aus ihrem persönlichen Leben an und ging dann weiter über zur Berliner Politik. Am Rande wurde bemerkt, dass die Linksfraktion in Friedrichshain-Kreuzberg, mit der Piratenpartei in Berlin über 4 freie Sitze (Bezirksparlament) verhandelt. Die Berliner Piraten haben mit 14,5%, zu viele Sitze (9) bekommen, die nicht besetzt werden konnten.

Die digitale Spaltung
Halina stellte offen die Frage, hat jeder die Chance ins Internet zu kommen? Es sollte nicht an den monetären Möglichkeiten des Einzelnen liegen, dass einem der Weg in das Internet erschwert wird. Zu vielfältig sind heute die Möglichkeiten sich auch beruflich neu zu orientieren und auch sich fachlich weiterzubilden. Halina merkte dabei an, dass mehr Männer als Frauen das Internet benutzen.

Diese Annahme ist mittlerweile überholt, laut Umfrage von Bitkom ist der Anteil von Männer(73%) und Frauen(71%) im Netz, in etwa gleich hoch.

Des Weiteren wurde auf dem Begriff Netzneutralität eingegangen. Hinsichtlich einer Grenze zwischen geheim und öffentlich, sollte auch der Datenschutz nicht zu kurz kommen.
Die Linke fordert unter anderem, dass Transparenz im Internet, auch in der Wirtschaft stattfindet.
Auch dort soll ein Schutz von personenbezogener Daten stattfinden. Kritisiert wurde hierbei das Vorgehen von Wikileaks bezüglich nicht geschwärzter personenbezogener Daten.

Bei Halina kommt man nicht so schnell zu Wort
Leider wurde häufig extrem zwischen den Themen gesprungen, was sich auch im Laufe der abendlichen Diskussion nicht weitgehend änderte. Das machte zeitweise das mitverfolgen der Themen schwer.

Zudem wurde auch das Thema Revolutionen in Afrika angesprochen und wie dort das Internet den Menschen die Möglichkeit gebracht hat sich im Kampf zu vernetzen und nach außen zu kommunizieren. Das Recht auf Anonymes surfen wurde hier am Beispiel Blogger erklärt.
Halina deutete auch darauf hin an, dass Überwachungssoftware nicht in diese Staaten transferiert werden sollte.

Meint die Linke, dass diese besser in Deutschland angewendet werden sollte?

Halina erklärte das auch die Linke auch das Thema Open Data in der Verwaltung spannend und unterstützend wert findet. Am rande erwähnte Halina auch das LQFB System. Was sich bei der Linkspartei zum Entscheidungsträger ausbauen ließe. Wo Christoph aber dann noch mal klarstellte, dass LQFB nicht als Wahlcomputer gedacht ist, sondern lediglich um Meinungsbilder einzuholen. Da bei Elektronischen Wahlsystemen, grundlegend die Möglichkeit besteht das Wahlergebniss zu beeinflussen.

Medienkompetenz als Unterrichtsfach
Angesprochen wurde das Thema Medienkompetenz als Unterrichtsfach. Wobei sich auch herausstellte, dass die Grundbedingungen für so ein Fach noch nicht komplett gegeben sind. Es fehlt zudem noch an ausreichend Hardware und fachgerechter Ausbildung der Lehrkräfte.
In diesem Zuge wurde die Thematik Urheberrecht als wichtigen Bestandteil zukünftiger Forschung und Unterricht gewertet. Und das auch CC-Lizenzen ein wichtiger Bestandteil zukünftiger Unterrichte an Schulen sei, wurde festgestellt.

Die Kulturwertmark als Ersatz Kulturflatrate
Halina stellte die Idee einer Kulturwertmark vor. Diese Wertmark könnte monatlich 5 Euro kosten und kann im Netz eingetauscht werden.
Diese Idee ist vom CCC ausgearbeitet worden und wird ausfühlich deren Seiten vorgestellt.

Direkte Demokratie im Blickwinkel der Linkspartei
Sehr spannend findet die Linke auch die Direkte Demokratie. Wobei Halina feststellen musste, dass sie persönlich Entscheidungen die dann auf direkte Demokratie beruhen, widerspruchslos akzeptieren würde.
Was sie allerdings generell nicht für die gesamte Linkspartei sagen kann. Dort kann im Fall von entgegengesetzter Meinung, entschieden werden, dieses Ergebnis dann doch anzufechten.

Zum Schluss wurde von den Anwesenden festgestellt, dass dieses Thema so weitreichend ist, dass die kurze Zeit die zur Verfügung stand, bei Weitem nicht ausreicht, um alles zu verstehen und zu besprechen.

Wir von der Piratenpartei Paderborn würden uns deshalb freuen, wenn dieses Thema auch innerhalb der Linkspartei, weiterhin ausführlich behandelt und diskutiert wird.

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